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Beetumrandung

Hier dreht sich alles um Gartengestaltung, Balkonbepflanzung oder sonstige gärtnerische Themen
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Re: Beetumrandung

Beitragvon Gytha » 23. April 2013, 06:53

Nun ja, kontroverse Meinung hin oder her, begleitet war sie allerdings von einem nicht gerade netten Seitenhieb, auch wenn er "versteckt" war, der mich an Aidas Stelle auch geärgert hätte.

O.k., können wir dann an dieser Stelle bitte wieder auf das eigentliche Thema zurückkommen und entweder einen eigenen Thread zum Thema "Wie bringe ich mein Kind dazu, nicht alles in den Mund zu nehmen" eröffnen oder zumindest doch nicht wieder in persönliche Nickeligkeiten verfallen? Danke.
Gruß
Gytha

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Re: Beetumrandung

Beitragvon Dido » 23. April 2013, 06:57

Nettsche hat geschrieben:Hast Du schon mal nachgeschaut, was vom Maiglöckchen giftig ist? Meines Erachtens sind es vor allem die roten Beeren, wenn die Glöckchen abgeblüht sind. Da kann man Abhilfe schaffen, in dem ganz fix die verblühten Maiglöckchen abgeschnitten werden. Blauregen ist auch sehr sehr giftig, da sind es die Schoten die sich aus den Blüten entwickeln. Eh Du zu viel ausbuddelst, forsche erst mal nach, was wie und in welcher Form giftig ist. Wenn Du es genau nimmst, dürftest Du um komplett "giftfrei" zu sein, kaum eine Pflanze/Blume im Garten haben.



Ich bin da bei Nettsche. Wir hatten Eiben im Garten Blauregen und so. Man kann halt nicht alles "steril" machen und ich denke, Kinder müssen auch lernen dass sie nicht überall dran dürfen. Bei den Maiglöckchen wäre ich allerdings rigoros, denn sie vermehren sich ausserdem noch wie Unkraut...
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Re: Beetumrandung

Beitragvon Schmatz » 23. April 2013, 08:33

Walpurga hat geschrieben:
Lucy_van_Pelt hat geschrieben:
Tigo hat geschrieben:aida, es ehrt Dich, dass Du zu erklären versuchst. Ich glaube aber irgendwie nicht, dass Lucy ernsthaft daran interessiert ist. ;) .

Was soll denn diese Art Angriff? Es ist wirklich nicht mehr möglich, hier eine kontroverse Meinung zu vertreten, ohne gleich in unangenehmster Art angemacht zu werden. Gerade von dir, Tigo, hätte ich angenommen, dass du so etwas unterlässt. Hier hat scheinbar niemand aus den Vorfällen des letzten Jahres gelernt. Ich kann nur den Kopf schütteln.


Ich muss leider auch sagen, dass ich das nicht als Angriff auf unangenehmste Art und Weise empfinde.
Die Bemerkungen von Lucy - auch schon in Threads von mir, die ich jedoch dort komplett ignoriert habe - empfinde ich dagegen schon als Angriff.

Eigentlich halte ich mich in diesem Forum - wobei, überall eigentlich - seit längerer Zeit sehr zurück. Ich möchte niemanden verletzen, ich möchte niemanden dazu bewegen, wegen mir das Forum zu verlassen, ich möchte auch niemanden den Tag verderben, weil ich mit meiner undiplomatischen Art eine verbale Klatsche verteile. Die ich im realen Leben immer aussprechen würde, doch da mit Gestik, Blicken und weiteren Worten und Reaktionen auf die Reaktionen des Gegenübers, zwar immer noch energisch vertreten, aber so besser die Schärfe nehmen kann.

Interessant ist es, dass wir beide hier sagen (also Du sagst es, ich dachte es ;) ), dass man nicht aus den Vorfällen des letzten Jahres gelernt hat.
Für mich ist es eher so, dass gerade das kontroverse Diskutieren fehlt und halt auch manchmal das vor Augen führen, dass man sich vielleicht gerade daneben benimmt. Mir wurden durch harte Kritik schon oft die Augen geöffnet. Vielleicht nicht sofort, aber es wirkt ja nach.
Ich empfinde es eher so, dass heute schon mal ausgeteilt wird, aber es so stehengelassen wird, weil man "Angst" hat, eine Diskussion würde ausarten.
Oder weil man schlicht und einfach keine Lust mehr hat, so viel Zeit und Geduld mit Erklärungen und Rechtfertigungen aufzubringen.


Zum Thema Beet oder besser Maiglöckchen kann ich nichts beitragen, weil ich mich null auskenne.
Was ich aber weiß, von wo ich wohne, mit eigenem kleinen Kind, gefühlten und wahrscheinlich auch echte 48 Kleinkindern im Park vor meiner Nase:
Du kannst vor einem Kleinkind sitzen, 10 Zentimeter entfernt, auf es einreden, leise, laut, sanft, schimpfend, völlig egal - es wird sich dennoch freudig den Sand, die Blume, den Stock, den Stein, das Sandspielzeug, etc. in den Mund stecken. Solange es nicht giftig ist, sehe ich da auch kein Problem.
Was ich leider auch beobachten konnte, ist das Zigarettenkippen und Glasscherben von Jugendlichen im Sandkasten landen und die Kinder damit auch einer Gefahr unterliegen. Der Katzenkot, der auch schon mal anzufinden ist, wird hingegen von Anfang an als "Kaka" und "bah" erkannt und nicht mal in die Hand genommen. Ob das in den Genen liegt? Keine Ahnung.
Man kann (und sollte meiner Meinung nach auch) nicht sein Kind 24 Stunden am Tag kontrollieren und beobachten. Gefahren wie z.B. Giftpflanzen aus dem Weg zu schaffen, sind eine gute Maßnahme. Oder man bringt die Geduld auf, wenn man auch soviel Zeit hat, und ermahnt immer wieder, über Monate, bis das Kind weiß, das und das geht nicht.
Bei uns zum Beispiel ist überall Wasser. 2 kleine Teiche, Flüsschen überall. Um in mein Haus zu gelangen, geht man über eine kleine Brücke.
Noch nie gab es einen Vorfall, dass ein Kind irgendwo ins Wasser gefallen ist, weil ihnen von Anfang an eingebleut (?) wird, dass das gefährlich ist. Ich erkenne deutlichen Respekt davor.
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Re: Beetumrandung

Beitragvon Tigo » 23. April 2013, 10:56

aida, ich habe mich vor einigen Jahren aus völlig anderen Gründen mal recht intensiv mit der Giftigkeit von unseren ganzen Blumen beschäftigt. Und mit einem gewissen Erstaunen festgestellt, dass die meisten unserer "Hauspflanzen" mehr oder weniger "gefährlich" sind.

Selbst die so liebevoll genannten Butterblumen sind in der Regel Hahnenfußgewächse und somit zumindest schwachgiftig eingestuft. Tulpen sind in allen Pflanzenteilen giftig, selbst die kleinen Krokusse und Schneeglöckchen sind es, um nur mal die Frühblüher zu nennen. Das könnte man quasi endlos so weiterführen. Sind sie nicht giftig, sind sie oftmals trotzdem ungenießbar, was zumindest zu ordentlichem Gespucke führen würde. Die Tochter einer guten Freundin, die auf einem Bauernhof aufwächst und eigentlich gut geschult ist, hat vor zwei Jahren voller Freude eine ganze Dolde Holunderbeeren im Herbst vom Baum gegessen. Sie war da schon 8 Jahre alt - und hat drei Tage lang aus allen Körperöffnungen "entgiftet". :?

Will sagen - einen Garten zu erschaffen, in dem nichts wächst, was einem Kleinkind bei Verzehr gefährlich werden könnte, wird schier unmöglich sein. Ich kann verstehen, dass Du versuchen möchtest, ein möglichst gesichertes Umfeld für Deine Kinder zu erschaffen. Aber bei den Pflanzen scheint es mir ein unmögliches Unterfangen zu sein.

Eine gute Abfragequelle ist die Datenbank der Giftzentrale Bonn, die stufen sie eben auch ein. Vielleicht kannst Du Dich bei der Gestaltung ein wenig daran orientieren --> http://www.gizbonn.de/index.php?id=284 Eine andere gute Seite ist diese hier --> http://www.giftpflanzen.com/

Ich mag Maiglöckchen eigentlich sehr. Unsere Freundschaft wird aber gerade auch auf eine harte Probe gestellt. Ich versuche nämlich, in meinem riesigen Giebelbeet den Wildwuchs zu besiegen. Die Maiglöckchen haben große Teile des Beetes annektiert und ich werde sie schubkarrenweise eleminieren müssen. ;)
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