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Arthrose

Rezepte aus der Hexenküche
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Re: Arthrose

Beitragvon Lacrimosa » 8. September 2008, 12:31

Tigo versuch es doch mal mit Equivetsan "Cortaflex" (http://www.equivetsan.de/welcome.html)
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Re: Arthrose

Beitragvon Tigo » 8. September 2008, 13:16

Lacri, ich zitiere mich mal selbst, ja? :trommel:

Tigo hat geschrieben:Oh, das lese ich ja jetzt erst! :) Teufelskralle habe ich schon viel von gehört, aber ich kenne eigentlich niemanden, der damit beim Pferd wirkliche Erfolge erzielt hat. Vielleicht stimmen da Gewicht und benötigte Menge einfach nicht??

Nein, wir sind beim Ingwer geblieben, sie bekommt grob geschätzt einen Teelöffel pro Tag. Und sie ist seither absolut lahmfrei.

Wir haben es zwischendurch mal abgesetzt und nach ca. 8 Tagen fing sie mit dem Bein wieder an "unrund" zu gehen. Ingwer wieder angefüttert - zack, nach ca. 5 Tagen war alles wieder fein. :)

Wir füttern es ihr jetzt immer entweder in einer kleinen Menge Mash oder eingeweichten Heucobs. Zeug einweichen, Ingwer drüber, unterrühren und sofort verfüttern, bevor es sich richtig verbindet und Schärfe entwickelt. Inzwischen frisst sie ihr Mash nicht mehr OHNE Ingwer. :D

Wir geben das Zeug nie nicht mehr her! :D Und ich empfehle es jedem, ob Mensch oder Tier, der ähnliche Beschwerden hat. Eine Kollegin hat damit ihre leichte Arthrose in der Schulter erfolgreich therapiert, wenngleich sie auch sagt, sie muss ich wirklich zwingen, das Zeug zu konsumieren. ;)

P.S. Der Beitrag muss noch älter sein, der ist nur beim Umzug ins neue Forum wieder "jünger" geworden. ;) Soweit ich mich entsinne, kriegt Happy ihren Ingwer jetzt schon gut zwei Jahre! :)


Ich habe jetzt ein Pferd, das seinen Ingwer inzwischen liebt und einwandfrei läuft und das bei einem Kostenaufwand von ca. 2 Euro pro Monat. :D Warum sollte ich das Ü80-Euro-Zeug probieren? :D

Aber Danke für den Hinweis dennoch, ich kannte das Zeug/den Hersteller noch nicht. :)
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Re: Arthrose

Beitragvon Rosebud » 8. September 2008, 20:27

Bei uns im Stall ist letzten Freitag ein Schimmel geschlachtet worden, nachdem er drei Wochen lahm gegangen ist. Vor 2 Monaten war er auch schon mal ein paar Tage lahm. Die Diagnose wurde vor einer Woche gestellt: Arthrose im rechten Knie, im rechten Vorderfuß Hufrollenentzündung.

Wir haben geredet, fast bis zum Streit. Aussage vom Vater der Besitzerin: Arthrose schreitet immer weiter fort, wir haben jetzt in den letzten beiden Monaten 1.300 € Tierarztkosten gehabt, jetzt ist Schluss.
Keine Chance, dass sie noch mal einen zweiten Tierarzt fragen, mal nach Alternativen suchen, schlimmstenfalls das Pferd behandeln und dann eben nicht mehr reiten, sondern auf die Rentnerweide stellen. Leisten könnten Sie es sich. Die 35jährige Tochter ist Bilanzbuchhaltern, der Vater Pensionär (ehemaliger Richter am Arbeitsgericht).
Schluss aus, Schimmel zum Schlachter, die Familie ist in Urlaub gefahren. Nach dem Urlaub wird ein neues Pferd gekauft. Ich weiß nicht, ihr wievieltes das ist, der Schimmel ist jedenfalls das dritte, das geschlachtet wurde.
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Re: Arthrose

Beitragvon Tigo » 8. September 2008, 21:39

:flenn:

Bei manchen Leuten wäre ich für ein Tierhaltverbot.
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Re: Arthrose

Beitragvon Rosebud » 9. September 2008, 19:52

Das wäre nicht das schlechteste.

Sie hat sogar noch geweint, war traurig, aber nicht mal den Versuch machen, dem Schimmel noch ein Leben als Weidepferd zu ermöglichen.
Ich glaube nicht mal, dass sie ihn selber zum Schlachter gebracht haben. Abholen lassen - was dann kommt will ich gar nicht wissen. Das ist ja nichts für schwache Nerven.
Womöglich ist er gar nicht geschlachtet worden, sondern der Schlachter hat noch ein nettes Geschäftchen mit ihm gemacht. Dann wird er wieder geritten, behandelt und abgeschoben, wenn nichts mehr geht.

Es ist wirklich ein Elend. :cry:
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Re: Arthrose

Beitragvon Zosoviha » 14. März 2009, 12:14

Hi,

der Beitrag ist ja älter, aber was bei unserer Hündin ware Wunder wirkt, ist getrocknete Brennessel.

Wenn sie einen schlimmen Schub bekommt, mache ich eine 6wöchige Brennesselkur mit ihr, zusätzlich zu dem Medikament, was sie leider seit 6 Monaten regelmäßig nehmen muss. Also getrocknete Brennessel meine ich.
Die Dosierung bei ihr ist 1 EL täglich. Sie wiegt 28 kg.

Wieviel man da natürlich bei einem Pferd geben müsste, keine Ahnung :gruebel:
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Re: Arthrose

Beitragvon Tigo » 14. März 2009, 13:02

Wir haben auf der Koppel eine Ecke, in der Brennesseln wachsen. Wir schneiden sie, trocknen sie in Sträußen und dann wird das Zeug verfüttert. Sie sind alle ganz jeck darauf.

Aber uns dient es mehr zum Entschlacken, zum Anregen des Stoffwechsels. Mir wäre jetzt nicht klar, dass Brennessel gezielt auf/bei/gegen Arthrose hilft. :gruebel:
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Re: Arthrose

Beitragvon Zosoviha » 14. März 2009, 13:41

Hi Tigo,

das war mir bis letztes Jahr auch nicht bewusst. Ich denke, dass Arthrose nicht heilbar ist, aber es gibt vieles, um die Schmerzen zu lindern.

Dieser Auzug ist von "Wikipedia" geklaut:

Die mehrjährige Große Brennnessel (Urtica dioica) ist eines der ältesten Heilkräuter.

Die Brennnessel enthält als wirksame Bestandteile viel Vitamin C und Provitamin A, Caffeoyl-Chinasäuren, beispielsweise Caffeoyl-Äpfelsäure, Mineralsalze, besonders Calcium- und Kaliumsalze, Kiesel- und Ameisensäure, Magnesium, Eisen, Chlorophyll, Acetylcholin, Wachs und ätherische Öle sowie biogene Amine wie Histamin und Serotonin als Bestandteil des Nesselgiftes.

Die Caffeoyl-Chinasäuren wirken schmerzlindernd, adstringierend und entzündungshemmend, was die Medizin vor allem zur Linderung von Arthroseschmerzen und Gelenkrheumatismus nutzt; außerdem werden Brennnesseln therapeutisch eingesetzt bei Erkrankungen der Atmungsorgane und Magen-Darm-Katarrh mit Kolikschmerzen.

Für die harntreibende Wirkung sind vor allem die Kaliumsalze verantwortlich. Besonders die Wurzel gilt als wichtiges Mittel bei Prostatabeschwerden, da sie die Prostata entstaut, wodurch das Urinieren leichter fällt. Auch andere Erkrankungen der Harnorgane werden mit Brennnesselpräparaten behandelt. Bei Blutarmut soll die kurmäßige Einnahme von Brennnesselsaft helfen.

Daneben setzt die Volksmedizin die Brennnessel zur Anregung des Milchflusses bei Stillenden, bei Haarausfall, Hautausschlägen, Allergien, Osteoporose und Wechseljahrsbeschwerden sowie bei Blutarmut und Erschöpfung ein. In Milch gekochte Wurzeln werden gegen Ruhr und Durchfall empfohlen. Früher kam die Brennnessel auch zur Bekämpfung und Vorbeugung von Skorbut zum Einsatz.

Noch im Zweiten Weltkrieg sollen Brennnesseln zum Verbinden infizierter Wunden verwendet worden sein, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.
Zosoviha
 

Re: Arthrose

Beitragvon Tigo » 14. März 2009, 15:40

Danke! :) Dann haben wir ja intuitiv das richtige Kraut noch zusätzlich gegeben. :D

Aber sie kommt auch nach wie vor mit ihrem Ingwer absolut klar. Wir haben die Dosierung nie erhöht, und sie ist allen Witterungsbedingungen zum Trotz (wir hatten lange bittere Minusgrade in diesem Winter) total lahmfrei geblieben. Sie konnten wegen extremem Eis mal für fast vier Wochen nicht auf die Koppel und ich hatte echte Sorge, ob das viele Stehen jetzt die Gelenkprobleme nicht nach oben schiebt. Aber es ist alles gut gegangen für unsere kleine Feuerbraut, die immerhin schon ganz bald ihren 25. Geburtstag feiert! :)
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Re: Arthrose

Beitragvon Zosoviha » 15. März 2009, 09:15

Guten Morgen Tigo,

bitte gerne. Mir tut das immer im Herzen so weh, wenn es den Fellis nicht gut geht.
Ich habe gestern mit P. über "Ingwer" gesprochen und wir haben entschieden, dass wir das probieren wollen.

Hmm, entweder habe ich es überlesen hier in dem thread oder :gruebel: ..ist das getrockneter oder frischer Ingwer? Und wie viel kg wiegt dein Pferd :)) ..ich muss dass dann ja umrechnen mit der Mengenangabe.

Danke

oso
Zosoviha
 

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