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Robert Enke - Ein allzu kurzes Leben

Beitragvon Jutzerl » 11. November 2011, 00:36

Gestern war der 2. Todestag von Robert Enke. Am Montag hab ich mir das Buch von Ronald Reng gekauft und die 426 Seiten bis eben "verschlungen".

DEr Gedanke, einmal ein Buch von seinem Leben zu erzählen, bedeutete Robert sehr viel. Er hoffte, seine Autobiografie gemeinsam mit Ronald Reng schreiben zu können. Nun hat Ronald Reng dieses Buch allein geschrieben. Er erzählt darin von Roberts sportlicher Karriere, von den Extremen seiner Laufbahn, und sieht dabei immer auch den Menschen, den Ehemann und Vater. Er schreibt von unserem Kampf gegen die Depressionen und vergisst nicht die vielen Glücksmomente, die es gab. (Theresa Enke)

Es ist wirklich eine extrem gut geschriebene Biografie und das Buch hat mich wirklich zutiefst bewegt, natürlich auch deswegen, weil ich selbst schon von einer Depression betroffen war. Es gibt einen sehr guten Einblick in das Leben eines Fußballprofis und macht deutlich, dass man schon ziemlich "hartgesotten" sein muss, um da nicht unterzugehen.

Wer allerdings kein Interesse am Fußball hat, könnte dennoch ein wenig Schwierigkeiten haben mit all den Namen und Daten, die hier genannt werden.

Aber für mich eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe.
Jutzerl
 

Re: Robert Enke - Ein allzu kurzes Leben

Beitragvon Tigo » 11. November 2011, 08:26

Es steht auch noch auf meiner Wunschliste, Jutzing. Danke für den Bericht!
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Re: Robert Enke - Ein allzu kurzes Leben

Beitragvon Tante Biri » 11. November 2011, 09:26

Ich habe dieses Buch schon vor gut einem Jahr gelesen und auch ich habe es verschlungen... Ich kann es auch sehr empfehlen.
Zum Ende hin musste ich auch ein paar Tränen verdrücken, aber zwischendurch gab es auch Szenen zum Lachen...

Habe seitdem nicht mehr ein so bewegendes Buch gelesen.
Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
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Re: Robert Enke - Ein allzu kurzes Leben

Beitragvon Venus » 11. November 2011, 10:41

Ein Kollege hat es gelesen, er meinte, das sei das beste Buch, das er seit langem gelesen hätte. (Allerdings wegen der Thematik nur bedingt zum Verschenken geeignet.)
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